Colombie Florence

Peace Watch Switzerland

Unterwegs für Menschenrechte

COVID-19 bei Peace Watch Switzerland (PWS)

Wie alle Menschen und Betriebe in der Schweiz ist PWS von der Krise um COVID 19 betroffen. Wir haben folgende Massnahmen getroffen oder arbeiten an den untenstehenden Lösungen:

PWS-Einsatzleistenden im Ausland

Projekt Honduras

Die PWS-Einsatzleistenden in Honduras befinden sich seit dem 16. März in der PWS-Wohnung in Tegucigalpa und halten sich an die strengen COVID-Regeln, die in Honduras erlassen wurden. Die drei honduranischen KollegInnen arbeiten im Home Office. Zwei Schweizer Acos sind am Karfreitag mit einem Repatriierungsflug in die Schweiz zurückgekehrt. Beide standen am Ende ihres Einsatzes. Die Aco aus Spanien, die ihren Einsatz Ende Mai beendet, wird mit der nächsten Flugmöglichkeit nach Spanien zurückkehren. Die verbleibenden zwei Acos aus Deutschland und Argentinien haben sich für den Verbleib in Honduras ausgesprochen. PWS hat ihnen freigestellt, das Mandat vorzeitig zu beenden. Die Flughäfen in Honduras und die Grenzen sind allerdings seit dem 18. März geschlossen.

Die Kontakte mit den begleiteten Gemeinschaften und Organisationen sowie mit den Akteuren in den Netzwerken halten sie virtuell aufrecht. Auf der PWS-Webseite publizieren wir aktuelle Berichte aus dem Projekt. Weitere Informationen zu den Auswirkungen der Pandemie auf die Projektarbeit in Honduras finden sie hier

Projekt Guatemala

PWS hatte Ende März noch zwei Schweizer Freiwillige bei ACOGUATE im Einsatz, die PWS bis zu ihrer Rückkehr betreute. Die beiden Frauen haben ihren Einsatz 2019 angetreten. Beide sind Anfang April mit einem Repatriierungsflug in die Schweiz zurückgekehrt.

Projekt Kolumbien

Die beiden Schweizerinnen, die seit Januar 2020 im Einsatz waren, sind am 22. März vorzeitig in die Schweiz zurückgekehrt. Unsere Partnerorganisation PAS - Pensamiento y Acción Social - in Bogotá hatte am 18. März, beschlossen, dass die Mitarbeitenden nicht mehr reisen dürften und im Home Office arbeiten müssten. Ganz Kolumbien steht seit dem 24. März und auf jeden Fall bis zum 11. Mai unter Quarantäne. Die Gemeinschaften, die wir begleiten, sind zur Zeit nicht betroffen. In diesem Zusammenhang hat die geographische und strukturelle Abgelegenheit der Gemeinden positive Aspekte. Unsere Kollegen von PAS stehen jedoch in täglichem Kontakt mit den Gemeinden und werden bald humanitäre Hilfe leisten (Sanitär- und Lebensmittelmaterial (Werkzeuge und Saatgut).

Projekt Israel/Palästina EAPPI

Es gibt momentan keine Schweizer EAs in Palästina/Israel. EAPPI hält sich vor Ort an die Restriktionen der israelischen und palästinensischen Behörden. Wir sind auf stand-by und bereit, alle Aufgaben wieder aufzunehmen, sobald diese Restriktionen aufgehoben werden. Für weitere Fragen kontaktieren Sie bitte die Projektverantwortliche Sarah Slan.

PWS in der Schweiz

Sämtliche Veranstaltungen, an denen PWS mitgewirkt hätte, sind abgesagt. Unser Team hält sich an die Sicherheitsmassnahmen des Bundes in der Ausserordentlichen Lage. Wir haben unseren Betrieb auf Home Office umgestellt. Unsere Kontakte und Absprachen finden virtuell statt. Sie erreichen uns jederzeit via E-Mail. Unsere Kontaktangaben finden Sie hier.

An dieser Stelle werden wir Sie weiterhin über die Situation informieren. Vielen Dank für Ihre Solidarität. Wir wünschen Ihnen alles Gute bei der Bewältigung dieser Krise.

Blibed xund!

 


Bisher hat PWS über 600 freiwillige Menschenrechtsbeobachtende nach Guatemala, Chiapas (Südmexiko), Honduras, Kolumbien und Palästina/Israel entsendet. Sie sind die Augen und Ohren der internationalen Gemeinschaft vor Ort, nahe bei der konfliktbetroffenen Zivilbevölkerung. Nach ihrer Rückkehr berichten sie von ihren Beobachtungen und Erfahrungen.