Unterwegs für Menschenrechte seit 25 Jahren

EAPPI Update: Evakuierung der internationalen Begleiter*innen Anfang März

Nach Ausbruch des zweiten Krieges zwischen Israel/USA und Iran Anfang März 2026 mussten die internationalen Menschenrechtsbeobachter*innen wieder evakuiert werden. Diesmal waren keine EAs aus der Schweiz dabei. Wie bereits zuvor, wurden alle Einsatzleistenden zuerst nach Jerusalem gebracht, danach sind sie auf dem Landweg nach Jordanien gereist und konnten von Amman aus nach Hause fliegen.

Der Krieg, der inzwischen auch auf die Nachbarländer übergeschwappt ist, bereitet uns grosse Sorgen. Im Westjordanland verschlimmert sich die Lage ebenfalls drastisch: Die Gewalt der israelischen Siedler*innen und der israelischen Armee eskaliert weiter und die Übernahme von palästinensischem Land wird kein Einhalt geboten. Wir hoffen sehr, dass der Krieg bald endet und wir die wichtige, nun stark fehlende internationale Begleitarbeit wieder aufnehmen können.

Peace Watch Switzerland entsendet seit 2001 Menschenrechtsbeobachtende in Konfliktgebiete nach Lateinamerika und Palästina/Israel. Sie leisten Schutzbegleitungen von Menschenrechtsverteidiger*innen, bedrohten Gemeinschaften und Einzelpersonen, und dokumentieren Menschenrechtsverletzungen wann und wo immer diese geschehen. Die Beobachter*innen sind die Augen und Ohren der internationalen Gemeinschaft vor Ort.

700+

Einsatzleistende

25

Jahre

8

Länder

Interessiert an einem Einsatz?

Honduras

Palästina/Israel

News

Portrait EAPPI 2025

Helen Zemp war 2024/2025 für einen dreimonatigen Einsatz als Menschenrechtsbeobachterin in Palästina/Israel. Sie ist Rechtsanwältin und arbeitet bei einer NGO im Migrations- und Asylbereich. Im PWS-Portrait erzählt sie von der Stärke, Kreativität und Standhaftigkeit der begleiteten Menschen und davon wie die Begegnungen mit diesen Menschen sie geprägt haben. Sie betont auch, dass die Begleitarbeit des EAPPI-Programmes trotz Einschränkungen und der sich immer weiter verschlechternden Lage wichtig bleibt….Continue reading Portrait EAPPI 2025

Portrait Honduras 2025

Noé Käch war 2024 für einen sechsmonatigen Einsatz als Menschenrechtsbeobachter mit PWS in Honduras. Kurz nach der brutalen Ermordung des Menschenrechts- und Umweltverteidigers Juan López am 14. September 2024 gehörte er zu dem PWS-Team, das die hinterbliebene Familie sowie das von López geleitete Komitee von Tocoa begleitete. Im PWS-Portrait schildert Noé, wie prägend diese Erfahrung für ihn war – und wie ihn der Mut und die Entschlossenheit der begleiteten Menschen darin bestärkt haben, weiter im Bereich der Menschenrechte tätig zu sein….Continue reading Portrait Honduras 2025

Voice of Courage: Eine Botschaft unseres Präsidenten Christoph Wiedmer für die Menschenrechte anlässlich 25 Jahre Peace Watch Switzerland.

Promoting Peace. Defending Human Rights. 25 Years of Solidarity!

Honduras-Blog

Ich bin sehr froh, dass wir von PWS begleitet werden. PWS unterstützt unsere Organisation ADEPZA und ihre Mitglieder, aber auch alle Gemeinden auf Zacate Grande. Wir fühlen uns durch die Begleitung sicherer, denn die Behörden begegnen uns respektvoller und belästigen uns nicht, wenn sie die internationale Präsenz von PWS sehen. Ohne PWS wären wir sehr angreifbar.
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Ethel Corea

Vizepräsidentin des Vereins für die Entwicklung auf der Halbinsel Zacate Grande, Honduras, 2022

Es ist gut, dass EAPPI hier ist und Menschenrechtsverletzungen im Flüchtlingslager dokumentiert, auch wenn die Wirkung begrenzt ist. Für uns Palästinenser*innen ist es gefährlich, sich für eine Sache zu engagieren. Das bedeutet oft Schwierigkeiten mit dem israelischen Militär. Es ist daher besser und sicherer für uns, wenn EAPPI das macht.
Milad_smaller

Palästina/Israel-Blog

Titelbild © Christophe Egger