Unterwegs für Menschenrechte seit 25 Jahren

Pilotprojekt Peru: Menschenrechte in Espinar stärken

Gemeinsam mit Derechos Humanos sin Fronteras (DHSF) startet PWS ein Pilotprojekt in Espinar, Peru. In dieser Region leiden viele Familien im Umfeld der Glencore-Mine Antapaccay unter Umwelt- und Gesundheitsbelastungen, während das zivilgesellschaftliche Engagement in Peru zunehmend unter Druck gerät.
 
Unser Ziel ist es, die Betroffenen darin zu stärken, ihre Rechte wirksam einzufordern, ihre Gesundheit und die Umwelt zu schützen sowie lokale Führungsrollen – insbesondere von Frauen – auszubauen. Sie sollen vom Bergbauunternehmen die konsequente Einhaltung der geltenden nationalen und internationalen Umwelt- und Menschenrechtsstandards verlangen können.
 
Peace Watch Switzerland entsendet seit 2001 Menschenrechtsbeobachtende in Konfliktgebiete nach Lateinamerika und Palästina/Israel. Sie leisten Schutzbegleitungen von Menschenrechtsverteidiger*innen, bedrohten Gemeinschaften und Einzelpersonen, und dokumentieren Menschenrechtsverletzungen wann und wo immer diese geschehen. Die Beobachter*innen sind die Augen und Ohren der internationalen Gemeinschaft vor Ort.

700+

Einsatzleistende

25

Jahre

7

Länder

Interessiert an einem Einsatz?

Honduras

Palästina/Israel

News

Portrait EAPPI 2025

Helen Zemp war 2024/2025 für einen dreimonatigen Einsatz als Menschenrechtsbeobachterin in Palästina/Israel. Sie ist Rechtsanwältin und arbeitet bei einer NGO im Migrations- und Asylbereich. Im PWS-Portrait erzählt sie von der Stärke, Kreativität und Standhaftigkeit der begleiteten Menschen und davon wie die Begegnungen mit diesen Menschen sie geprägt haben. Sie betont auch, dass die Begleitarbeit des EAPPI-Programmes trotz Einschränkungen und der sich immer weiter verschlechternden Lage wichtig bleibt….Continue reading Portrait EAPPI 2025

Portrait Honduras 2025

Noé Käch war 2024 für einen sechsmonatigen Einsatz als Menschenrechtsbeobachter mit PWS in Honduras. Kurz nach der brutalen Ermordung des Menschenrechts- und Umweltverteidigers Juan López am 14. September 2024 gehörte er zu dem PWS-Team, das die hinterbliebene Familie sowie das von López geleitete Komitee von Tocoa begleitete. Im PWS-Portrait schildert Noé, wie prägend diese Erfahrung für ihn war – und wie ihn der Mut und die Entschlossenheit der begleiteten Menschen darin bestärkt haben, weiter im Bereich der Menschenrechte tätig zu sein….Continue reading Portrait Honduras 2025

Die Garífuna in Honduras: Kampf um Identität, Land und Gerechtigkeit

PWS-Infoblatt Honduras. Das afro-indigene Volk der Garífuna lebt seit Jahrhunderten an der Karibikküste von Honduras in enger Verbindung mit Land und Meer. Doch ihr Kampf um Rechte, Territorien und Identität wird immer schwieriger. Hinter Palmölplantagen, Tourismusprojekten und sogenannten Privatstädten stehen mächtige Interessen, die ihr Land beanspruchen. Trotz Urteilen des Interamerikanischen Gerichtshofs bleibt der Staat untätig, während wirtschaftliche und kriminelle Akteure oft zusammenwirken. Für das vorliegende Infoblatt traf PWS eine Delegation der OFRANEH zum Gespräch….Continue reading Die Garífuna in Honduras: Kampf um Identität, Land und Gerechtigkeit

25 Jahre PWS

Voice of Courage: Eine Botschaft unseres Präsidenten Christoph Wiedmer für die Menschenrechte anlässlich 25 Jahre Peace Watch Switzerland.

Promoting Peace. Defending Human Rights. 25 Years of Solidarity!

Honduras-Blog

Ich bin sehr froh, dass wir von PWS begleitet werden. PWS unterstützt unsere Organisation ADEPZA und ihre Mitglieder, aber auch alle Gemeinden auf Zacate Grande. Wir fühlen uns durch die Begleitung sicherer, denn die Behörden begegnen uns respektvoller und belästigen uns nicht, wenn sie die internationale Präsenz von PWS sehen. Ohne PWS wären wir sehr angreifbar.
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Ethel Corea

Vizepräsidentin des Vereins für die Entwicklung auf der Halbinsel Zacate Grande, Honduras, 2022

Es ist gut, dass EAPPI hier ist und Menschenrechtsverletzungen im Flüchtlingslager dokumentiert, auch wenn die Wirkung begrenzt ist. Für uns Palästinenser*innen ist es gefährlich, sich für eine Sache zu engagieren. Das bedeutet oft Schwierigkeiten mit dem israelischen Militär. Es ist daher besser und sicherer für uns, wenn EAPPI das macht.
Milad_smaller

Palästina/Israel-Blog

Titelbild © Christophe Egger