Voraussetzungen

  • Erfahrung in gewaltfreiem Engagement und Solidaritätsarbeit erwünscht
  • Interesse und Bereitschaft, sich umfassend über das Einsatzland und die Region zu informieren
  • Reiseerfahrung und interkulturelle Sensibilität
  • Teamfähigkeit und soziale Kompetenz
  • Flexibilität und Fähigkeit, angespannte, kritische Situationen und wechselhafte Umstände auszuhalten
  • Fähigkeit und Bereitschaft in bescheidenen Lebensverhältnissen zu leben
  • Kenntnisse im Umgang mit Computer und Kommunikationsmedien (E-Mail, Mobile, Skype, Blogs)
  • Kranken- und Reiseversicherung sowie Impfschutz
  • Training ist obligatorisch für einen Einsatz
Projekt

            

Mindestdauer

            

Mindestalter

Kolumbien:

3.5 Monate

23 Jahre

Guatemala:

 

6 Monate erwünscht (Minimum: 4 -4.5 Monate)

23 Jahre

Honduras:

Momentan sind keine Einsätze möglich

23 Jahre

Palästina/Israel:

3 Monate

25 Jahre

Körperliche und psychische Belastbarkeit

Körperliche und psychische Belastbarkeit sind eine nicht zu unterschätzende Voraussetzung. Freiwillige leben in - aus europäischer Sicht - sehr einfachen Verhältnissen, sowohl hinsichtlich der Unterkunft als auch der Ernährung. Manchmal müssen die BeobachterInnen einige Stunden zu Fuss gehen, um an den gewünschten Ort zu gelangen. Die Einsatzleistenden befinden sich überdies in einem Konfliktgebiet.

Gute Englisch- oder Spanischkenntnisse (projektabhängig)

Ausreichende Fremdsprachenkenntnisse sind notwendig für die Kommunikation mit den Einheimischen und den Autoritäten, mit den anderen Freiwilligen, mit den MitarbeiterInnen der Partnerorganisation und nicht zuletzt auch für die eigene Sicherheit. Für Israel/Palästina sind darüber hinaus Arabisch- und/oder Hebräischkenntnisse wünschenswert.

Eigenfinanzierung

Da Peace Watch Switzerland eine Organisation mit einem kleinen Budget ist, müssen die Freiwilligen ihre Einsätze selbst finanzieren. Je nach Saison muss mit Mindestkosten von 2500.– bis 3200.– Franken gerechnet werden, wobei der grösste Anteil auf das Flugticket entfällt. Die Lebensunterhaltskosten in den Einsatzgebieten sind um einiges tiefer als in Europa.

Nachbereitung - Einsatzauswertung

Die Einsatzleistenden verpflichten sich, an der von Peace Watch Switzerland organisierten eintägigen Einsatzauswertung teilzunehmen. Der Erfahrungsaustausch zwischen den Teilnehmenden steht dabei im Mittelpunkt, Öffentlichkeitsarbeit und weiteres Engagement sind weitere Themen.

Öffentlichkeitsarbeit

Nach der Rückkehr aus einem Einsatzgebiet erwarten Peace Watch Swizerland und die vor Ort begleiteten Organisationen und Personen von den BeobachterInnen, dass sie ihre Erfahrungen und ihr während des Einsatzes angeeignetes Wissen in der Schweiz weitergeben: Sie schreiben Artikel in Zeitungen oder Zeitschriften, halten öffentliche Vorträge oder engagieren sich anderweitig. Die RückkehrerInnen leisten mit dieser Nachbereitung erstens einen wesentlichen Beitrag zur Sensibilisierung der Schweizer Öffentlichkeit für die Menschenrechtssituation in den Einsatzgebieten. Zweitens unterstützen sie PWS bei der Suche nach neuen MenschenrechtsbeobachterInnen und fördern so die Kontinuität des Projektes.

Eigenverantwortung

Die freiwilligen Menschenrechtsbegleitenden werden in ein Gebiet geschickt, in dem ein Konflikt herrscht. PWS und die Projektverantwortlichen vor Ort tun ihr Möglichstes, um die Freiwilligen gut auf ihre Aufgaben vorzubereiten und zu informieren. Die Situation in den einzelnen Konfliktregionen wird immer wieder evaluiert, um eventuelle Risiken so gering wie möglich zu halten. Der endgültige Entscheid, einen Einsatz zu leisten, und die Verantwortung dafür liegen aber letztlich bei den Freiwilligen selbst.

Projektspezifische Voaraussetzungen:

Kolumbien - Guatemala - Honduras - Mexiko - Palästina/Israel

 
 

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