Studie zum Kontext in Honduras

Zum 9. Jahrestags des Putschs in Honduras legen Marvin Barahona und weitere SozialwissenschaftlerInnen eine Studie über die Eliten in Honduras, die Mechanismen der Machtausübung und ihre Verflechtung mit dem organisierten Verbrechen vor.

Die Studie beleuchtet die Zeit ab 1982 bis in die Aktualität; der Putsch ist darin ein Meilenstein, der eine eingeleitete Entwicklung zementiert, deren Auswirkungen seither immer konkreter werden. Die Studie hilft zu verstehen, wie es kommt, dass die Eliten in Honduras derart umfassende Kontrolle über Politik, Ressourcen und Institutionen ausüben können - in zunehmender Abwendung von der Bevölkerungsmehrheit, der sozialen und wirtschaftlichen Realität des Landes – und wie sie es bislang schafft, sich trotz Korruption und illegaler Verquickung international schadlos zu halten. Eine lange, aber erhellende Lektüre in Spanischer Sprache: lesen

03.07.2018

 
 

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