Megaprojekte und internationale Begleitarbeit in Guatemala

JUNI 2017

Freispruch und Rekurs im Fall von Angélica Choc

Am 1. Juni 2017 reichten die Staatsanwaltschaft, die internationale Kommission gegen Straflosigkeit in Guatemala (CICIG) und Klägerin Angélica Choc Rekurs ein – sowohl gegen das Urteil vom 6. April, das den Angeklagten, Mynor Padilla, freisprach (s. Nachricht unten vom Mai sowie Hintergrundbericht von ACOGUATE auf Spanisch), als auch gegen die Kriminalisierung von Staatsanwältinnen und -anwälten, der Opfer und einiger Expertinnen und Experten.

Communiqué auf Spanisch

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MAI 2017

Interview mit Angélica Choc

Angélica Choc ist eine Menschenrechtsverteidigerin aus El Estor am Izabalsee. Zwei Jahre lang musste sie als Klägerin im Prozess zum Mord ihres Mannes Adolfo Ich vom Jahr 2009 unzählige Male vor Gericht erscheinen. Wegen ihres Engagements für Gerechtigkeit und gegen die Mine wurde sie immer wieder bedroht. Am 6. April 2017 wurde der Angeklagte, Mynor Padilla, freigesprochen. Padilla ist der Ex-Chef des privaten Sicherheitsdienstes der CGN – (Compañía Guatemalteca de Niquel), damals Tochtergessellschaft des kanadischen Unternehmens Hudbay Minerals.

Im Interview mit ACOGUATE erzählt Angélica Choc von ihrem Leben als Menschenrechtsverteidigerin und woher sie als Frau die Kraft nimmt für ihren Kampf. Es ist das zweite einer Reihe von Interviews von ACOGUATE mit Frauen, die sich als Menschenrechtsverteidigerinnen engagieren. Das Interview auf Spanisch (Übersetzungen auf Deutsch und Französisch).

Hier berichtet eine PWS-Einsatzleistende über die Hintergründe des Falls sowie von einer Gedenkfeier, die Angélica Choc anlässlich des Tags der Mutter Erde am 22. April ausgerichtet hat.

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MÄRZ 2017

Inteview mit der indigenen Bürgermeisterin Elodia Castillo Vásquez

Elodia Castillo Vásquez ist seit ihrem 22. Lebensjahr eine ‚Alcaldesa indígena’ – eine der wenigen indigenen Anführerinnen. Neben dieser Rolle engagiert sie sich als Präsidentin der Vereinigung zur Förderung einer ganzheitlichen Entwicklung der Maya Ch’orti (COMUNDICH). Die Organisation setzt sich im Namen von 48 indigenen Gemeinden der guatemaltekischen Departemente Zacapa und Chiquimula für die Stärkung der kulturellen Identität der Maya Ch’orti und die Rückgewinnung ihres angestammten Territoriums ein. Die Gleichstellung der Geschlechter und die aktive Einbindung der Jugend in die Gesellschaft ist für Elodia Castillo dabei ein besonderes Anliegen.

Dies ist das erste einer Reihe von Interviews von ACOGUATE mit Frauen, die sich als Menschenrechtsverteidigerinnen engagieren. Das Interview auf Spanisch, Deutsch und Französisch

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MÄRZ 2017

Mord an Sebastián Alonso Juan als Spitze des Eisbergs

Der 72-jährige Sebastián Alonso Juan wurde am 17. Januar 2017 an einer Demonstration der AnwohnerInnen gegen Wasserkraftwerke auf ihrem Territorium und die Respektierung ihrer Rechte erschossen (s. unten, Eintrag vom Januar 2017). Die Bevölkerung hat sich vor acht Jahren in einer Abstimmung gegen die Projekte ausgesprochen und fordert, dass dieser Beschluss respektiert wird.

Einige Tage später musste eine Solidaritätskarawane, die sich ein Bild der Menschenrechtsverletzungen in der abgelegenen Mikroregion Ixquisis (Departement Huehuetenango) machen wollte, wegen Drohungen wieder umekehren.

ACOGUATE hat auf seinem Blog einen Hintergrundtext dazu geschrieben (auf Spanisch).

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FEBRUAR 2017

Sind die «Kaibiles» involviert?

Während der Schlussphase des Prozesses in Puerto Barrios (vgl. Text unten), ermittelt die Staatsanwaltschaft weitere Anschuldigungen gegen die CGN (Nickelfirma, deren Sicherheitsdienst der im «Fall Angélica Choc» angeklagte Mynor Padilla angehörte), die zum Zeitpunkt des Mordes der kanadischen Hudbay Minerals gehörte. Informationen, die während des Prozesses gegen Padilla offengelegt wurden, belegen, dass Angehörige der Streitkräfte und der militärischen Eliteeinheit «Kaibil» auf dem Gelände von Hudbay/CGN präsent waren – auch am Tag, als der Ehemann von Angélica Choc, Adolfo Ich, ermordet und German Chub mit Schüssen schwer verletzt wurde. Sollte sich dies bewahrheiten, wäre bestätigt, was viele schon seit längerem vermuten: dass die Armee und die Spezialeinheit mit den Sicherheitskräften von Hudbay/CGN in der Repression der Maya-Q’eqchí-Gemeinden zusammenarbeiteten. Der Mord an Adolfo Ich könnte folglich eine geplante Tat, ein Mord mit politischen Absichten gewesen sein.

Der ausführliche Artikel auf Spanisch kann auf der Seite von OCMAL (Obersvatorio de Conflictos Mineros de América Latina) gelesen werden.

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FEBRUAR 2017

Der Fall von Angélica Choc ist in der Schlussphase

"Die letzte Phase des Prozesses von Angélica Choc dauert nun bereits mehr als zwei Monate. (...) Während die Schlussfolgerungen der Verteidigung des Angeklagten für seine Opfer schwer auszuhalten waren, gab die darauf folgende Gegendarstellung des Staatsanwalts Grund zur Hoffnung. Angélicas zweite Anwältin, Paty Quinto, äusserte sich nach dem ersten Teil der Gegendarstellung wie folgt: 'Meiner Meinung nach hat die Staatsanwaltschaft alle nötigen Beweise vorgelegt, damit die Richterin eine Verurteilung aussprechen kann.'"

Den ganzen Text (vom 10.02.2017) einer PWS-Einsatzleistenden in Guatemala lesen Sie hier auf unserem Blog "Unterwegs für Menschenrechte".

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JANUAR 2017

Zwei Morde an MenschenrechtsverteidigerInnen

Zwei Personen, die sich gegen Megaprojekte auf ihrem Territorium engagierten, wurden am 16./17. Januar 2017 erschossen.

In der Nacht vom 16. auf den 17. Januar wurde Laura Leonor Vasquez Pineda in ihrem Haus erschossen. Sie lebte in Mataquescuintla (Jalapa) und war bis 2013 eine Führungsperson der «Resistencia Pacífica», des gewaltfreien Widerstands, gegen die Mine San Rafael las Flores. Sie besass zudem ein kleines Geschäft.

2013 wurde Laura Leonor Vasquez Pineda wegen ihres Engagements im «Comité en Defensa de la Vida de San Rafael Las Flores» (Komitee zur Verteidigung des Lebens von San Rafael Las Flores) und der Widerstandsbewegung gegen die Mine San Rafael kriminalisiert und sass sieben Monate lang im Gefängnis. Keines der Delikte, die ihr vorgeworfen wurden, konnte bewiesen werden. Nach ihrer Freilassung kam es zu einer Reihe von Gerüchten, welche Laura Leonor Vasquez Pineda stigmatisieren und diffamieren sollten, auch als Geschäftsbesitzerin.

Damit wurde auch Laura Leonor Vasquez Pineda Opfer einer Strategie, die immer öfters gegen Menschenrechtsverteidigerinnen angewendet wird, und die auch Berta Cáceres in Honduras das Leben gekostet hat: Die betreffenden Frauen werden kriminalisiert, stigmatisiert und diffamiert – und schliesslich umgebracht.

Alerta der "Iniciativa Mesoamericana de Mujeres Defensoras de Derechos Humanos"

Am 17. Januar fand im Departement Huehuetenango, in der Mikroregion Ixquisis im Munizip San Mateo Ixtatán eine gewaltfreie Demonstration statt. AnwohnerInnen der Region, die sich für die Menschenrechte, ihr Territorium, das Leben und die natürliche Umwelt einsetzen, drückten damit einmal mehr ihre Ablehnung der Wasserkraftprojekte der Firma Promoción y Desarrollos Hídricos, Sociedad Anõnima (PDH S.A.) aus. In den letzten Monaten haben sie verschiedene Aktionen auf Gemeinde-, Departements- sowie nationaler Ebene organisiert, um gegen die Umleitung mehrerer Flüsse durch die PDH S.A. zu protestieren.

Während der Demonstration vom 17. Januar wurde in die friedliche Menge geschossen - Polizei und Militärs waren anwesend. Sebastián Alonso Juan starb vier Stunden später an den Schussverletzungen – ohne dass er während dieser Zeit medizinische Hilfe erhalten hätte.

ACOGUATE begleitet die Gemeinden in der Mikroregion Ixquisis und ist bestürzt über den Mord am 72-jährigen Sebastián Alonso Juan.

Comuniqué der «Asamblea Departamental de Pueblos de Huehuetenango» und zahlreicher weiterer Menschenrechtsorganisationen, darunter auch PWS

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DEZEMBER 2016

Angélica Choc: das Urteil soll hinter verschlossenen Türen gefällt werden

(Update JANUAR 2017: Die Verteidigung des Angeklagten beansprucht weiterhin viel Zeit für die Schlusszusammenfassung. Das Urteil wurde noch nicht gefällt, der Prozess dauert weiterhin an.)

Am 30. November und 1. Dezember 2016 soll der Prozess in Puerto Barrios, Guatemala, beendet und das Urteil gesprochen werden. Angélica Choc, Menschenrechtsverteidigerin und Klägerin in dem Fall, in dem es um den Mord an ihrem Ehemann Adolfo Ich und die schweren Körperverletzungen an German Chub im September 2009 geht, hat sich mehrfach gegen den Ausschluss der Öffentlichkeit aus den Gerichtsverhandlungen gewehrt.

ACOGUATE ist besorgt, dass weder diplomatische VertreterInnen, noch nationale oder internationale BeobachterInnen zur Urteilssprechung zugelassen sind. Auch die Presse ist nicht zugelassen.

Mehr dazu in den Einträgen unten und auf der Website von ACOGUATE

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NOVEMBER 2016

"Ich erwarte nichts von der guatemaltekischen Justiz"

Während ihres Aufenthalts in der Schweiz von Ende Oktober / Anfang November 2016 traf sich die Menschenrechtsverteidigerin Angélica Choc mit UNO-ExpertInnen, erzählte an öffentlichen Veranstaltungen über "ihren Fall" und gab dem "Centro de Reportes Informativos sobre Guatemala" (CERIGUA) ein Interview.

Interview auf Spanisch

Mehr über Angélica Choc: s. Eintrag unten

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SEPTEMBER 2016

Attentat auf Angélica Choc

In der Nacht vom 16. auf den 17. September 2016 wurde auf das Haus von Angélica Choc geschossen. Die Menschenrechtsverteidigerin schlief mit zweien ihrer Kinder im Haus. Alle drei blieben unverletzt.

Angélica Choc ist eine Führungsperson der Maya-Q’eqchi´ in El Estor im Departement Izabal, Guatemala. Ihr Mann Adolfo Ich, Lehrer und ebenfalls eine Führungsperson der Gemeinde, wurde vor fast genau sieben Jahren, am 27. September 2009, von Mynor Padilla ermordet. Padilla war damals Sicherheitschef des kanadischen Bergbauunternehmens Hudbay Minerals und ehemaliger Oberst der guatemaltekischen Armee.

Angélica Choc kämpft in verschiedenen juristischen Prozessen für Gerechtigkeit und wird von PWS / ACOGUATE begleitet. Das Attentat auf sie kommt in dem Moment, in dem der in Guatemala geführte Prozess auf der Zielgeraden ist. Mehr über diese Fälle kann auf der Website von ACOGUATE nachgelesen werden (auf Spanisch). Zwei PWS-Freiwillige haben zudem einen Bericht auf dem PWS-Blog "Unterwegs für Menschenrechte" geschrieben.

Weitere Infos auf Englisch vom 18. September sowie vom 20. September 2016

Übersetzung der Infos vom 18. September auf Spanisch

Eine Zusammenfassung des Falls sowie eine Chronologie der Ereignisse, zusammengestellt von einem PWS-Freiwilligen (Stand Oktober 2015)

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Etappensieg für den Rat der Völker

 

Ende Mai 2016 entschied das Verfassungsgericht Guatemalas in sechs Einsprachen für den «Rat der Völker des Westens» (Consejo de Pueblos de Occidente – CPO). Aufgrund dieser Urteile müssen sechs Bergbaulizenzen im Westen des Landes annuliert werden, insbesondere rund um die Mine Marlin.

Communiqué des CPO

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Wir wollen nicht schweigen

ACOGUATE veröffentlichte im April 2016 einen Text auf seinem Blog, der von dem latenten sozio-ökologischen Konflikt in der Region Ixcán berichtet. Dort werden die indigene Bevölkerung und die Menschenrechte von Megaprojekten bedroht - namentlich durch den Bau des Wasserkraftwerks Xalalá.

In den letzten Jahren hat sich dieser Konflikt vervielfacht und neue Herausforderungen gebracht: die Ausbeutung der Wasserreserven von Land, das den Indígenas von ihren Vorfahren weitergereicht wurde.

Hier kann der ganze Text auf Spanisch gelesen werden.

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Karawande für die Würde in Huehuetenango

Das Menschenrechts-Begleitprojekt ACOGUATE, an dem PWS beteiligt ist, beobachtete vom 7. bis 9. April 2016 eine Verifizierungsmission im Norden des Departements Huehuetenango. Ihr Ziel war es, die Menschenrechtssituation in der Mikroregion Ixquisis, San Mateo Ixtatán durch eine Gruppe nationaler und internationaler Menschenrechtsorganisationen zu dokumentieren. Die Mission war Teil der Karawane für die Würde («Caravana por la dignidad») und wurde auf Wunsch der lokalen Gemeinden durchgeführt, die für Wasserkraftprojekte interessant und von Menschenrechtsverletzungen betroffen sind.

Der Bericht über die Mission wurde von «El Observador» veröffentlicht: «El norte de Huehuetenango se debate entre inversiones millonarias, violencia, y el discurso del odio» (auf Spanisch). Weitere Informationen finden sich auf der Seite von CMI Guate (ebenfalls auf Spanisch): Caravana de la Dignidad: Por las resistencias y la libertad de los Presos Políticos del norte de Huehuetenango und Boicot a Caravana por la dignidad en San Mateo Ixtatán. Und hier geht’s zum Communiqué der Asamblea Departamental de Pueblos de Huehuetenango – ADH (auf Spanisch).

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Rogelio Velásquez und Saúl Méndez sind frei!

Nach über zwei Jahren in Haft sind die beiden Gemeindeanführer Saúl Méndez und Rogelio Velásquez Ende Oktober endlich freigesprochen und aus dem Gefängnis entlassen worden. Beide waren wegen ihres gewaltfreien Widerstands gegen das Wasserkraftwerk Hydro Santa Cruz im Departament Huehuetenango als politische Gefangene in Haft.

Mehr dazu auf Prensa Comunitaria (auf Spanisch)

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Kriminalisierung von Menschenrechtsverteidigern in Huehuetenango

In diesem Jahr wurden bereits acht Verteidiger der Menschenrechte im Norden des Departaments Huehuetenango, Guatemala, in Untersuchungshaft genommen. Die politschen Gefangenen werden von unserer Partnerorganisation ACUGUATE begleitet. Diese hat einen Hintergrundartikel dazu geschrieben (auf Spanisch).

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Wasserkraft und Menschenrechte in Huehuetenango

Verhaftungen von Menschenrechtsverteidigern, Mord an einem Gemeindeführer - was ist los im Norden Huehuetenangos, wo zahlreiche Wasserkraftprojekte gebaut und geplant werden und die mehrheitlich indigene Bevölkerung sich dagegen wehrt?

Hintergrundbericht der ehemaligen PWS-Freiwilligen Barbara Klitzke (auf Deutsch)

Hintergrundartikel des unabhängigen Journalisten Jeff Abbott (auf Englisch)

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Verhaftung von Wasserkraftprojekt-Gegnern in Guatemala-Stadt

Erneut sind zwei Aktivisten der Widerstandsbewegung gegen Wasserkraftwerke verhaftet worden. Am 24. März 2015 wurden Rigoberto Juárez Mateo und Domingo Baltazar, Vertreter der Plurinationalen Regierung der Maya-Indigenen des Nordens Huehuetenangos, im Zentrum von Guatemala-Stadt verhaftet.

Ganzer Artikel auf amerika21 / Hintergrundartikel auf Prensa Comunitaria (auf Spanisch)

Hinweise auf weitere Menschenrechtsverletzungen an Gegnern von Wasserkraftprojekten in Huehuetenango (inkl. Mord) sowie Eilaktion zum online Unterschreiben auf der Website der "Guatemala Human Rights Commission". JETZT UNTERSCHREIBEN!

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Guatemalas Präsident entschuldigt sich

Anfang November 2014 entschuldigte sich der guatemaltekische Präsident Otto Pérez Molina bei 33 Gemeinden in Rabinal, Departement Baja Verapaz, für die Menschenrechtsverletzungen, welche der Staat im Zuge des Baus des Wasserkraftwerks Chixoy 1975 an Achí-Indígenas begangen hatte

Es wurde auch eine Einigung zu den Wiedergutmachungszahlungen gefunden, die noch unter Präsident Colón ausgehandelt worden waren. Für den Bau des Wasserkraftwerks – mitfinanziert von der Weltbank – wurden während des Bürgerkriegs Tausende von Indígenas von ihrem Land vertrieben. In Rabinal und Río Negro verübte die Armee Massaker an der Zivilbevölkerung, denen Hundert zum Opfer vielen.

Artikel dazu in der guatemaltekischen Zeitung «La Hora» (auf Spanisch)


Studie über Menschenrechtsverletzungen und Widerstand rund um die Privatisierungen im Elektrizitätsbereich

Das "Comité de Desarrollo Campesino" (Komitee für bäuerliche Entwicklung - CODECA) veröffentlichte eine Studie über Menschenrechtsverletzungen an der guatemaltekischen Zivilbevölkerung durch private Unternehmen im Bereich Verteilung von Elektrizität sowie über den organisierten Widerstand dagegen.

Studie "La Privatización del Derecho a la Energía Eléctrica. Impactos Socioeconómicos y convulsión social creciente" (auf Spanisch)

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Frauen und Bergbau

Das Forum "Mujer y Minería" (Frau und Bergbau) veröffentlichte ein Manifest über die Implikationen des Bergbaus insbesondere für Frauen. Während die transnationalen Unternehmen jährlich Millionen verdienen, heisst es in dem Manifest, sehen sich die Frauen in den betroffenen Regionen mit den negativen Folgen wie Gesundheitsschäden in den Familien oder ansteigender Gewalt in allen Bereichen konfrontiert.

Ganzes Manifest (auf Spanisch)

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Treffen von MenschenrechtsverteidigerInnen in Guatemala

Anfang Juni 2014 trafen sich guatemaltekische MenschenrechtsverteidigerInnen mit den Botschaftsvertretenden der Schweiz, der EU und Norwegens in Guatemala-Stadt. Diese informierten die MenschenrechtsverteidigerInnen über ihre jeweiligen Leitlinien zum Schutz für Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger.

Die Schweizer Leitlinien zum Schutz von Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidigern können beim EDA bestellt oder hier als pdf heruntergeladen werden.

Bericht über das Treffen (auf Spanisch)

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Soziale Bewegungen

Die Juni-Ausgabe 2014 des KOFF-Newsletters behandelt das Thema "Soziale Bewegungen und Friedensförderung". Auf Seite 8 schreibt unsere Koordinatorin bei ACOGUATE über soziale Bewegungen in Guatemala.

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Gefährliche Kriminalisierung

Anabella Sibrián von der Internationalen Plattform gegen Straflosigkeit in Guatemala (ehemals "Plataforma Holandesa") erklärt in einem Interview der Lateinamerika Nachrichten Nr. 477 (März 2014) den Begriff der Kriminalisierung und spricht über die Situation der MenschenrechtsverteidigerInnen in Guatemala.

Interview als pdf

Infos über die und Abo der Lateinamerika Nachrichten

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Die indigene Gemeinde Xalalá von gigantischem Wasserkraftwerk bedroht

Im November 2013 unterschrieb die guatemaltekische Regierung einen Vertrag über die geologische Machbarkeitsstudie für den Bau des Wasserkraftwerks Xalalá. Diese soll im März 2014 im Territorium der indigenen Q'eqchi' Gemeinde durchgeführt werden.

Am 25. Februar drang ein Polizei- und Militärkonvoi aufgrund falscher Angaben, dass Drogen in der Gemeinde verschoben würden, in die Gemeinde ein. Die Gemeinde protestiert und hält in einem Pressecommuniqué fest, dass in ihren Territorien keine Drogenkartelle operieren und keine Anzeige erstattet wurde und verweist auf die Einschüchterungsstrategie der Regierung, um die Gemeinde von ihrem Protest gegen den Bau des Wasserkraftwerks abzubringen.

Pressecommuniqué auf Spanisch

Ein Artikeln dazu auf amerika21.de


Zementstaub auf Blumenfeldern

Die neuste Augabe des vierzehntägigen Nachrichtendienstes zu Guatemala !Fijáte! berichtet über eine junge indigene Menschenrechtsaktivistin aus San Juan Sacatepéquez, die den Kampf der Bevölkerung gegen den Bau der grössten Zementfabrik Mittelamerikas koordiniert. Es geht ihr um die Verteidigung der Rechte ihresVolkes und der Verteidigung ihres Landbesitzes.

Lesen Sie die eindrückliche Reportage im Fijáte! Nr. 552, vom 19.2.14.
Und auch wie der Rechtsstaat Guatemalas durch die willkürliche, vorzeitige Amtsenthebung der Generalstaatsanwältin Claudia Paz y Paz in Gefahr gerät.


Auch in Jalapa ein deutliches Nein zu Bergbauprojekten in der Region

An einer Konsultativabstimmung am 10. November 2013 haben über 90% Nein zu Bergbauprojekten im Departement Jalapa gestimmt.

siehe


Politische Verfolgung von GemeindeführerInnen in Santa Cruz Barillas

Die Kriminalisierung des Widerstands in Santa Cruz Barillas hält an. Es gibt weiterhin willkürliche Verhaftungen, Anzeigen, verlegte Anhörungen. Zur Zeit sind über 30 Verhaftungsbefehle gegen AnführerInnen des Widerstands. Die Zermürbungspolitik treibt Blüten nach den gescheiterten Dialogversuchen.

link zu einem Bericht auf spanisch

Bericht auf spanisch vom 17.12.13

 

Wiederkehrende Unruhen und Repression in Santa Cruz Barillas - Dialogversuch ohne Resultate

Der Konflikt zwischen GemeindemitgliederInnen von Santa Cruz Barillas und dem Unternehmen Hidro Santa Cruz spitzt sich zu.
Ein Dialogversuch zeigte keine Resultate.

mehr aus einem Artikel aus fijáte! Nr. 544:

und ein Artikel aus der Prensa Libre vom 9. Oktober


Massaker in San José Nacahuil

Am späten Abend des 7. September fuhren schwer bewaffnete Personen mit einem Auto durch die Maya Kakchikel Gemeinde San José Nacahuil und erschossen von ihrem Fahrzeug aus elf Personen und verletzten weitere 15 Personen, darunter auch Kinder. Das Dorf, nur etwa 20 km von Guatemala-Stadt entfernt, beteiligt sich aktiv am Widerstand gegen Bergbau in der Region.

Artikel auf deutsch:

Comunicado de la Comunidad:

Boletín de pbi sobre la Puya:


Huehuetenango immer noch in Aufruhr

Am 21. August protestierten Tausende in verschiedenen Regionen Guatemalas für eine Verstaatlichung der Energie (Stromzufuhr) und der Einstellung der Konzessionsvergabe an Bergbauunternehmen.

In derselben Woche begann der Prozess gegen die Mitarbeiter der Hidro Santa Cruz, welche am 1. Mai 2012 das Gemeindemitglied Andrés Pedro Miguel ermordeten.

In Barillas steht die Gemeinde Q'ajob'ales weiterhin in Opposition zum Bau des Wasserkraftwerks und dem Unternehmen Ecoener Hidralia Energía - Hidro Santa Cruz und führt seit über 4 Monaten friedliche Proteste durch.

mehr zu den Protesten auf spanisch

mehr zum Prozess gegen Mitarbeiter des Wasserkraftwerks

mehr zur Geschichte des Ausnahmezustands in Barillas, auf spanisch


Das Bergbauunternehmen Hudbay Minerals wird in Kanada wegen Menschenrechtsverletzungen in Guatemala angeklagt!

2007 haben Sicherheitskräfte während einer Landräumung 22 indigene Frauen vergewaltigt.
Zwei Jahre später wird bei einer Demonstration der Gemeindeführer ermordet.
Jahre danach kommt es endlich zu einem Zeichen gegen die Straflosigkeit ...

Artikel auf amerkia21.de:

Mehr auf spanisch:


Menschenrechtsaktivist ermordet

Am 9. Juli wurde Santos Fidel Ajau Suret auf dem Heimweg von einem friedlichen Sit-in Protest gegen ein Bergbau Projekt erschossen.

Verschiedene internationale Menschenrechtsorganisationen und ADA in Österreich haben zu einer Eilaktion über diesen Fall aufgerufen. Bisher gibt es sie nur in Französisch und auf https://www.frontlinedefenders.org/node/23263/action in Englisch.

Mehr dazu in einem Ausschnitt aus !fijáte! 539, dem 14-tägigen Nachrichtendienst aus Guatemala
Mehr

 

 

 


Interview mit Carlos Bezares

Eine freiwillige Menschenrechtsbegleiterin von ACOGUATE hatte die Möglichkeit, mit Carlos Bezares, dem Anwalt der gegen das Wasserkraftwerk protestierenden Bevölkerung von Barilas, ein Interview zu führen. Darin erläutert der Jurist die Vorkommnisse rund um Festnahmen und Prozess der letzten zwölf Monate und zeichnet mögliche Perspektiven vor.

Das Interview kann auf Spanisch sowie in deutscher und französischer Übersetzung gelesen werden.

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Rubén Herrera wieder frei

Der Gewerkschafter und Gemeindeanführer Rubén Herrera wurde am 30. Mai 2013 freigelassen. Herrera war am 15. März festgenommen worden und sass seither als politischer Gefangener in Haft. Ihm wurden zwölf Straftaten zur Last gelegt, von denen er nun provisorisch freigesprochen wurde. Herrera engagierte sich gegen das Wasserkraftwerk Hidro Santa Cruz in Barillas.

Der zuständige Richter machte unter anderem die fehlende Umsetzung der internationalen Verträge über die Rechte der indigenen Völker für die soziale Konfliktivität in Guatemala verantwortlich. Es sei unverantwortlich, dass Teile des Justizwesens die sozialen Kämpfe kriminalisierten und die Regierung nicht fähig sei, Lösungen für die legitimen Forderungen der indigenen Bevölkerung zu finden.

Communiqué der Asamblea de Pueblos de Huehuetenango (ADH)

Bericht auf Santa Cruz Barillas

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Straffreiheit für Attentate auf MenschenrechtsverteidigerInnen

Die Menschenrechtsverteidigerin Yolanda Oquelí erklärte an einer Menschenrechtsveranstaltung in Madrid Ende Mai 2013, die guatemaltekische Regierung Otto Pérez Molina werde vom Unternehmenssektor kontrolliert . Oquelí ist eine Anführerin des friedlichen Kampfes, bekannt unter dem Namen «La Puya», gegen das Bergbauprojekt «Progreso VII Derivada» auf dem Territorium der Gemeinden von San José del Golfo und San Pedro Ayampuc. Im Juni 2012 wurde sie Opfer eines Attentats, das sie beinahe das Leben kostete. Noch immer erhält sie Drohungen.

Yolanda Oquelí beklagte in Madrid die «totale Straffreiheit» von Drohungen und Attentaten gegen Menschenrechtsverteidigerinnen und -verteidiger in Guatemala. Sie appellierte an die sogenannte internationale Gemeinschaft, die Investitionen und Hilfsgelder an Guatemala, bzw. deren Gebrauch zu kontrollieren.

Ganzer Bericht (auf Spanisch)

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Ausnahmezustand in Santa Rosa und Jalapa

Am 2. Mai 2013 verhängte Otto Pérez Molina den Ausnahmezustand über die Bezirke San Rafael Las Flores und Casillas im Departement Santa Rosa sowie über Jalapa und Mataquescuintla im Departement Jalapa. Auf dem Gebiet von San Rafael Las Flores und Mataquescuintla operiert das Bergbauunternehmen San Rafael, eine Tochter des kanadischen Unternehmens Tahoe Resources - gegen den Willen der lokalen Bevölkerung, die bereits in der Explorationsphase darum gekämpft hat, angehört zu werden. Auch hat sie bereits mehrere Klagen wegen Umweltverschmutzung, Drohungen und Angriffen beim Bergbauministerium, der Staatsanwaltschaft und dem Menschenrechtsprokurat eingereicht und gewaltfrei gegen den Goldbergbau auf ihrem Territorium protestiert. Trotzdem erlaubte die Regierung am vergangenen 10. April dem Unternehmen offiziell die Ausbeutung und unterzeichnete am 29. April den Vertrag über die Lizenzgebüren («regalías»).

Die betroffene Bevölkerung steht zwischen zwei Fronten: Auf der einen Seite die Regierung und das kanadische Bergbauunternehmen, auf der anderen bewaffnete Gruppen aus der lokalen Bevölkerung, die ihre Konflikte mit Gewalt lösen wollen. Am 27. April schossen Angestellte des Sicherheitsdienstes auf AnwohnerInnen und verletzten sechs von ihnen. Der Chef der Sicherheitsfirma wurde drei Tage später am Flughafen verhaftet, als er das Land verlassen wollte. 

Am 30. April kam es zu mehreren Strassenblockaden in der Region. Im Rahmen dieser Proteste gingen die Fahrzeuge von vier Polizeipatrouillen in Flammen auf. Ein Polizist und ein an den Protesten beteiligter Bauer verloren bei den Auseinandersetzungen ihr Leben. Die Organisationen der sozialen Bewegung, die sich friedlich gegen den Bergbau in der Region wehrt, verurteilt jegliche Gewaltanwendung, genauso wie den von der Regierung ausgerufenen Ausnahmezustand (s. Communiqué von UDEFEGUA). Soziale Organisationen präsentierten einen Bericht über die Menschenrechtssituation während des Ausnahmezustandes und warfen den Sicherheitskräften Autoritätsmissbrauch vor.

Im Zusammenhang mit diesem Konflikt wurden bereits am 17. März dieses Jahres vier Mitglieder des Parlaments der Xinca, der Vertretung der indigenen Bevölkerung in der Region, entführt. Einer von ihnen wurde von den Entführern ermordet. Bis heute gibt es keine Hinweise auf die Täter.

Communiqué verschiedener indigener und anderer Organisationen zum Ausnahmezustand 

Bericht eines ehemaligen PWS-Freiwilligen auf dem Blog tortilladigital

Fotoreportage über den Konflikt in San Rafael

Bericht «El estado de sitio que protege a minería canadiense»

Leserbrief (NZZ) des Präsidenten des Guatemala-Netzes Zürich, Toni Steiner

Nachtrag Ende Mai 2013: Da der Kongress seine Zustimmung zum Ausnahmezustand verweigerte, wurde der «estado de sitio» in den sogenannten «estado de prevención» umgewandelt und am 24. Mai 2013 schliesslich ganz aufgehoben.

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74 Mal NEIN zur Ausbeutung der natürlichen Ressourcen

Seit der ersten Volksbefragung zur Mine "Marlin" in Sipakapa, Dep. San Marcos, im Jahr 2005 wurden in Guatemala 74 "consultas" zu Megaprojekten, welche die natürlichen Ressourcen ausbeuten, durchgeführt. Das UNO-Hochkommissiariat für Menschenrechte gab im April 2013 einen Bericht heraus, der sich mit den Volksbefragungen und der Situation rund um die Ausbeutung der natürlichen Ressourcen auf dem Territorium der indigenen Bevölkerung beschäftigt.

Den Bericht gibt es auf Spanisch und Englisch.

Pressebericht dazu in der Prensa Libre / deutsche Übersetzung

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Für Pérez Molina ist der Konflikt in Barillas «gelöst»

Der guatemaltekische Präsident Otto Pérez Molina versicherte Mitte Februar bei seinem Besuch in Madrid, der Konflikt um das Wasserkraftwerk in Santa Cruz Barillas, welche von der Spanischen Ecoener-Hidralia Energía gebaut werden soll, sei «gelöst». Er wurde an einem Vortrag, den er vor UnternehmerInnen und PolitikerInnen hielt, nach dem Konflikt in den Gemeinden nahe des Wasserkraftwerks gefragt, wegen dessen er im Mai 2012 während eines Monats den Ausnahmezustand ausgerufen hatte. Gemäss Pérez Molina wurde der Konflikt von «minoritären Umweltgruppen» geschürt, welche die Bevölkerung mit Falschinformation versorgten. Darüber hinaus kritisierte er die angeblich «gewalttätigen» Aktionen der Protestierenden. Über den Mord an dem Gewerkschafter Andrés Pedro Miguel, der von Sicherheitskräften des Unternehmens verübt worden war, sagte Pérez Molina, es habe sich hier um «normale Kriminalität» gehandelt.

Der ganze Artikel auf Spanisch kann in der Prensa Libre vom 14. Februar 2013 nachgelesen werden.

Die Verhaftung des Aktivisten Rubén Herreras Mitte März 2013 entlarvt diese Bekräftigungen Pérez Monlinas als Hohn. Herrera ist seit längerem ein aktiver Mitstreiter der gewaltfreien sozialen Bewegung gegen das Wasserkraftwerk. Bereits 2009 und 2012 versuchte Hidro Santa Cruz, Herrrera mittels falscher Anschuldigungen hinter Gitter zu bringen.

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Bachelorarbeit über den Fall "Hidro Santa Cruz"

Die ehemalige PWS-Freiwillige Eve Platzer, die im Sommer 2012 in Guatemala im Einsatz war, schrieb ihre Bachelorarbeit über Regierungspolitik gegenüber sozialen und Menschenrechtsbewegungen in Guatemala, wobei sie den Fall des Wasserkraftwerks "Hidro Santa Cruz" in Santa Cruz Barillas, Huehuetenango, als Fallbeispiel heranzog.

Gekürzte Version der Bachelorarbeit

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Sorge um Goldmine nach Erdbeben

Die Auswirkungen des starken Erdbebens vom 7. November 2012 auf die Goldmine Marlin in San Marcos bleiben weiterhin unklar.

Der PWS-Freiwillige Stephan Tschirren berichtet auf amerika21.


Wir alle sind Barillas!

Begleitung der Widerstandsbewegung in Barillas, Huehuetenango

Am 1. Mai 2012 wurden drei Anführer der gewaltfreien Widerstandsbewegung gegen das Elektrizitätswerk des Unternehmens Hidro Santa Cruz (Tocherunternehmen der spanischen Hidralia Energía) von bewaffneten Sicherheitsleuten des Unternehmens angegriffen. Einer der drei Indígenas starb am Tatort, die beiden anderen wurden schwer verletzt.

Die Bevölkerung hatte sich gegen das Elektrizitätswerk ausgesprochen, was aber weder vom Unternehmen noch von der guatemaltekischen Regierung ernst genommen wurde. Die Widerstandsbewegung setzt sich für ihre natürlichen Ressourcen und die Menschenrechte und gegen das Elektrizitätswerk ein. Sie braucht Unterstützung und wird deshalb von internationalen Menschenrechtsbeobachtenden begleitet, darunter auch PWS-Freiwillige.

Am 9. Januar 2013 wurden die politischen Gefangenen nach über acht Monaten unschuldiger Gefangenschaft freigelassen. Mehr dazu im fijáte 526 (Seite 5).

Blog eines PWS-Freiwilligen mit Hintergründen zum Konflikt in Barillas

Comuniqué der Versammlung der Völker Huehuetenangos für die Verteidigung des Territoriums (ADH) auf Spanisch

Informationsbulletin des Solifonds zu Barillas

Hintergrundartikel des Guatemala-Bulletins "¡fijáte!"

FLACSO diálogo No. 43 "Santa Cruz Barillas: los intereses detrás de un Estado de sitio"

Bericht "La Presencia de Hidro Santa Cruz en Barillas. Una historia de imposición y violencia" von HEGOA (Instituto de estudios sobre desarrollo y cooperación internacional / Universidad del País Vasco)


Dossier «Minen und Menschenrechte»

  

Studie «Minen und Menschenrechte in Guatemala», ACOGUATE, PWS

In Zusammenrabeit mit sieben weiteren Organisationen hat Peace Watch Switzerland diese Studie über die Ereignisse in San Miguel Ixtahuacán seit der Eröffnung der Mine durch die Firma Goldcorp erstellt.

Ergänzende Informationen:

 

Fallstudie zum Thema:

Die PWS-Freiwillige Julia Spetzler hat ihre Masterarbeit zum Thema «Megaprojekte und internationale Begleitarbeit in Guatemala. Fallstudie über die internationale Begleitarbeit von Menschenrechtsaktivisten im Konfliktkontext von Megaprojekten in Guatemala» geschrieben. 

Arbeit herunterladen (pdf)


Der Kampf gegen die Mine

  

Der Kampf von acht Maya-Frauen aus San Miguel gegen die Mine Marlin des kanadischen Unternehmens Goldcorp.

Ein Film von Gregory Lassalle

Video anschauen


Monitoreo de agua

  

Interview mit Bischof Ramazzini über die Wasserprobleme im Zusammenhang mit der Mine Marlin in San Miguel

Video anschauen


Widerstand gegen den Goldrausch der Bergbaukonzerne in Mittelamerika

Torge Löding (Voces Nuestras) beschreibt die Situation um die Goldminen in Guatemala in ihrem Telepolis-Artikel vom 17.9.2006:

Vergiftetes Wasser und kranke Kinder

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News

Delegationsreise

Die Guatemalanetze Bern und Zürich führen im Februar 2018 eine Delegationsreise nach Guatemala...



Historisches Urteil bestätigt

Das Appellationsgericht bestätigte am 19. Juli 2017 das Urteil im Fall Sepur Zarco wegen sexueller...



Erneut zwei MenschenrechtsverteidigerInnen in Guatemala ermordet

Zwei Personen, die sich gegen Megaprojekte auf ihrem Territorium engagierten, wurden am 16./17....



Bundesrat lehnt KOVI ab

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PWS-Info November 2016

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