Instrument

Mit wachsamer Präsenz Menschenrechte schützen

Die Entsendung internationaler Beobachter- und BegleiterInnen in Krisenregionen hat sich als wirkungsvolles Instrument erwiesen. Es schützt und stärkt Menschen, die sich mit gewaltfreien Mitteln für Konfliktlösung, Mitsprache, die Einhaltung der Menschenrechte, Rechtsstaatlichkeit und Verfassungsmässigkeit einsetzen. Menschen, die aufgrund solcher Aktivitäten bedroht sind, erhalten durch internationale Präsenz mehr Freiraum: sie können vermehrt ihrer täglichen Arbeit und Aktivität nachgehen und buchstäblich ruhiger schlafen. Den konstanten psychischen Druck, der auf ihnen lastet, können sie mit den ausländischen Anwesenden teilen, und sie wissen, dass sie von diesen solidarisch mitgetragen werden.

Sehen und gesehen werden

Die Anwesenheit von gut ausgebildeten ausländischen AugenzeugInnen verhindert, dass gewalttätige Übergriffe unbemerkt geschehen können; dies erhöht die Schwelle zur Gewaltanwendung. Die BeobachterInnen sind die Augen und Ohren der internationalen Öffentlichkeit vor Ort. Sie sehen und dokumentieren was vor sich geht und berichten darüber. Die BeobachterInnen werden auch selber gesehen, ihre Visibilität ist beabsichtigt. Sie sind bei nationalen, regionalen und lokalen Behörden gemeldet. Während ihrer Beobachtungs- und Begleitarbeit sind sie durch entsprechende Kleidung gekennzeichnet.

Gerne senden wir Ihnen weitere Informationen zu (info@peacewatch.ch)

 

 

PWS-Menschenrechtsbeobachter in El Guayabo, Kolumbien. Die Bäuerinnen und Bauern von El Guayabo waren 2014 akut von Vertreibung bedroht. Hier sehen wir die Situation an dem Tag, als die Räumung stattfinden sollte. Durch internationale Präsenz und Publizität konnte sie verhindert werden. (PWS 2014)
 


 
 

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