Menschenrechtsbeobachtung in Honduras

ES WERDEN IM MOMENT KEINE FREIWILLIGEN NACH HONDURAS ENTSANDT.

Im Sommer 2009 putschte in Honduras das Militär gegen den gewählten Präsidenten Manuel Zelaya. Das verarmte zentralamerikanische Land ist seither deutlich unsicherer geworden. Mit politischer Instabilität und zunehmender Gewalt hat sich auch die Menschenrechtslage gravierend verschlechtert. Schwere Verletzungen der Menschenrechte durch Sicherheitskräfte oder andere bewaffnete Akteure gehen einher mit Straflosigkeit. Politische Morde, Bedrohungen und Vertreibungen sind an der Tagesordnung.

Bis und mit 2015 entsandte PWS freiwillige Begleitpersonen in das Projekt PROAH (Proyecto de Acompañamiento Internacional en Honduras), welches durch ihre internationale Präsenz MenschenrechtsverteidigerInnen einen gewissen Schutz gewährt.

Seit 2015 spitzte sich die Menschenrechtssituation in Honduras weiter zu. PWS hat die Zusammenarbeit mit PROAH Ende 2015 eingestellt. Seither hat PWS sich federführend an einer Kontextstudie beteiligt, ist im Gespräch mit den Akteuren vor Ort und sucht Partner für ein neues Begleitprojekt in Honduras. PWS entsendet bis auf Weiteres keine Freiwilligen nach Honduras.

 

 
 

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